myFIREplan.ch

Pensionierung in Frankreich

Nah an der Schweiz, vertraut und vielfältig, mit tieferen Kosten ausserhalb der Grossstädte. Steuern und Krankenversicherung folgen französischen Regeln, sobald du dort lebst.

Vorläufig: Diese Seite ist noch nicht von einer grenzüberschreitenden Steuerfachperson geprüft. Regeln ändern sich oft; prüfe alles bei den Behörden beider Länder, bevor du handelst.

Auf einen Blick

Währung
EUR
EU oder EFTA
Ja
Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz
Ja
Angenommenes Budget
CHF 3’000 / Monat
Verlässlichkeit
C Datenverlässlichkeit C: A geprüft, B teilweise geprüft, C vorläufig.

Deine Zahlen hier

Mit dem Standardplan des Rechners würdest du mit CHF 3’000 statt CHF 4’000 mit 44 statt mit 47 unabhängig. Steuern im Ausland, Krankenversicherung und Währung sind noch nicht eingerechnet.

Deinen Plan mit diesem Budget rechnen →

Aufenthalt

Schweizer können sich im Rahmen der Freizügigkeit in Frankreich niederlassen. Die Anmeldung ist einfach; du brauchst einen Nachweis von Mitteln und Krankenversicherung. Nahe der Grenze bleiben Familie und Dienstleistungen erreichbar.

Steuern für Schweizer Rentner

Bist du in Frankreich steuerlich ansässig, wird dein weltweites Einkommen dort besteuert, und das Abkommen zwischen der Schweiz und Frankreich verteilt die Renten zwischen beiden Ländern. Auf einige Einkommen können Sozialabgaben anfallen. Kapitalleistungen Schweizer Pensionskassen unterliegen für Personen im Ausland der Quellensteuer; wie Frankreich sie behandelt, hängt vom Abkommen ab. Hol dir vor einem grossen Bezug Rat.

Gesundheit

Pensionierte schliessen sich meist dem französischen System an, über Regelungen für Schweizer Renten oder als Ansässige. Viele ergänzen mit einer Zusatzversicherung («mutuelle») für den Teil, den das öffentliche System nicht zahlt.

Wohnen

Ausländer können frei kaufen. Die Kaufnebenkosten mit Notar und Steuern sind beträchtlich, oft mehrere Prozent des Preises. Liegenschaftssteuern werden jährlich bezahlt. Das ländliche Frankreich ist günstig, Paris, die Riviera und die Alpen nicht.

Stolpersteine

Papierkram, die Meldung ausländischer Konten, Sozialabgaben auf manchen Einkommen und Kosten, die in beliebten Gegenden stark steigen.

Für wen es passt

Für Menschen, die nahe der Schweiz bleiben wollen, französische Kultur und Küche schätzen und bereit sind, zu französischen Steuern und Krankenversicherung zu wechseln.

Die Schweiz verlassen: Checkliste

  1. Bei der Gemeinde abmelden und eine letzte Schweizer Steuererklärung einreichen.
  2. Entscheiden, was mit Säule 3a und Pensionskasse geschieht: Die Ausreise kann eine Auszahlung erlauben oder erzwingen, und Kapitalleistungen ins Ausland unterliegen der Quellensteuer.
  3. AHV prüfen: Renten werden ins Ausland bezahlt, und die freiwillige Versicherung kann Beitragsjahre vollständig halten.
  4. Krankenversicherung im neuen Land regeln, bevor die Schweizer Grundversicherung endet.
  5. An die Währung denken: Ausgaben in Euro oder Baht aus Franken-Vermögen bringen Wechselkursrisiko.

Häufige Fragen

Kann ich meine Schweizer Bank- und Vorsorgekonten behalten?

Meist ja, aber ausländische Konten müssen jedes Jahr der französischen Steuerbehörde gemeldet werden. Prüfe, wie deine Pensionskasse mit Versicherten in Frankreich umgeht.

Gibt es in Frankreich eine Vermögenssteuer?

Nur auf Immobilien über einer hohen Schwelle. Finanzanlagen gehören nicht dazu.

Deine Zahlen an jedem Ort

Der Standardplan des Rechners, einmal pro Ziel mit einem angenommenen komfortablen Budget gerechnet. Ändere den Plan im Rechner; die Budgets sind Annahmen zum Vergleich, keine Preisangaben, und ohne Steuern im Ausland.

OrtBudget pro MonatUnabhängig mitNötig am StichtagVerlässlichkeit
SchweizCHF 4’00047CHF 560’000A
PortugalCHF 2’20042CHF 315’000C
SpanienCHF 2’60043CHF 355’000C
FrankreichCHF 3’00044CHF 397’000C
ItalienCHF 2’40042CHF 335’000C
ThailandCHF 1’80041CHF 265’000C

Offizielle Quellen

Weiterlesen